Konzerte des Gospelchor der Landrauen 2026 vom 21./22. Feb. 2026
Anfangs Dezember ging es los, der Gospelworkshop startete. Mit über 60 Sängerinnen und Sängern im Alter von 15 bis 85 Jahren waren wir ein grosser Chor, so viele Anmeldungen hatten wir noch nie.
Auch bei diesem 13. Gospelworkshop, organisiert durch die Landfrauen Seeberg, war Adrian Menzi unser Chorleiter der, mit wahnsinnig viel Leidenschaft und mit seinem feinen musikalischen Gehör, die Stimmen zu einem schön klingenden Ganzen brachte. Bereits ab der ersten Probe konnte man hören, dass diese zusammengewürfelten Singbegeisterten zu einem wunderbaren Chor werden können.
Insgesamt 7 Proben hatten wir zusammen, bevor dann am 21. und 22. Februar 2026 unsere Konzerte angesagt waren. Bei der Hauptprobe am Samstagnachmittag trafen erstmals die Band, bestehend aus Katharina Lüthi am Klavier, Beat Schüpbach am Bass, Gino Menzi am Schlagzeug und Christoph Schnyder an der Hammound Orgel, auf den Chor. Man merkte schnell, hier sind Profis am Werk.
Auch einen Profi hatten wir mit unserem Techniker, Heinz Lüthi, vor Ort. Er mischte unsere Klänge perfekt ab und holte so den besten Ton aus uns heraus.
Bereits wenige Stunden nach der Hauptprobe war das erste Konzert. Im Rahmen des Kulturbergs Seeberg durften wir zweimal vor einer vollen Kirche singen, ein grandioses Erlebnis.
Durch den Abend führten uns unser Ortspfarrer Rolf Weber. Diesmal nicht in seinem Amt, sondern als kurzweiliger Moderator des Konzerts, der uns auf dir Reise der Entstehung der Kirche Seeberg mitnahm.
Beide Male durften wir in die strahlenden Augen eines begeisterten Publikums schauen die klatschten, mitsangen und uns die volle Unterstützung gaben. Was für ein Gefühl!
In der Mitte des Konzertes kam ein weiterer Höhepunkt aus unseren Reihen. Monika Wynistorf, Altsängerin unseres Chores, hat für uns ein bärndütsches Gschichtli verfasst. Mit viel Charme und Witz liess sie nicht nur den laufenden Workshop, sondern auch die letzten 13 Jahre Gospelworkshop Revue passieren, nämlich als 2012 alles seinen Anfang nahm als Ruth Huber in den Vorstand der Landfrauen Seeberg kam und seither als Organisatorin alle Fäden für dieses tolle Projekt in der Hand hat. Danke Ruth für dieses Herzensprojekt!
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Text: Brigitte Künsch
Bilder: Stefan Raiser
Konzert "Wilhelm Toll"
Alles hat gestimmt – ist nicht das schon unheimlich wohltuend?
Sehr einnehmend: Zuerst die Begegnung mit der unvergleichlichen Linde (sie hat hunderte von Jahren dort überlebt, spricht für den Ort!), dann die Kirche mit den aufmerksamen und freundlichen Leuten und natürlich: Wilhelm Toll mit ihrem Swiss Mountain Rock’n’Roll – vier Vollblutmusiker, die immer wieder für Freude und herrlichen Life-Musikgenuss sorgen. Gespielt wurde auf Fiddle/Mandoline, Bluesharp, div. originellen Instrumenten (Schlauch-Alphorn, Löffel, altes Akkordeon), begleitet von Gitarre, Holzkisten- und Radio-Bass, sowie auf Cajon (Holzbox-Drum) und dem Farbkübelschlagzeug - genial! Auch für Überraschungen war gesorgt: oder hast du, Gemeindemitglied, damit gerechnet einen Auftritt als Eisberg zu haben?
Die Musik ‚isch eim id Bey’, aber wir haben es alle unterlassen zwischen den Kirchenbänken zu tanzen. (Halt bim nöchschte Mou.)
Life Musik isch Life Musik! Es sind die Künstler, die das Spirituelle aufrecht erhalten und in die Zukunft tragen. Mit ihrer direkten Kommunikation bewirken sie, dass wir uns als spirituelle Wesen erfahren. Danke.
Danke auch an Stefan Raiser vom Kirchenrat und seinen Leuten für die Arbeit und den Elan, den sie unermüdlich aufbringen, um bereichernde Begegnungen zu schaffen. Ihr Leute von hier, wisst ihr was ihr habt? Kreiert mit, sei es auch ‚nur’ mit eurer Anwesenheit. Bis bald!
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Text: Madeleine, Berner Seeland Expat aus dem Aargau
Bilder: Stefan Raiser
Konzert des Chors “Collegium Vocale Solothurn”
Wir alle wurden durch nettes Personal empfangen. Parkplatzeinweisungen, Raumzuteilung, Lichteinstellungen, Fotograf, Podeste für eine optimale Choraufstellung, und nicht zu unterschätzen – eine wohltemperierte Kirche – alles wurde zu unserer Zufriedenheit, für unser Wohlbefinden getan. Das war sehr angenehm, nie selbstverständlich und hat sicher zum guten Gelingen unseres Konzertes beigetragen. Die Kirche bietet eine tolle Akustik und die Raumgrösse ist für unser Ensemble ideal.
Die humorvolle Umrahmung des Herrn Pfarrers hat unsere Nerven beruhigt, und Wertschätzung entgegengebracht, auf angenehme Art und Weise.
Durch die ländliche, abgeschiedene Lage der Kirche war es ein vom Alltag entrücktes Erlebnis. Das hat uns auf die Musik und die Texte eingestimmt.
Es ist wunderbar, Kultur und Leben in diese Kirche zu bringen. Wir bedanken uns bei allen Beteiligten von Herzen.
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Text: Marianna (Collegium Vocale Solothurn)
Bilder: Stefan Raiser
Konzert Hanottre
HANOTTRE - was ist das, eine Hanottere? Tönt jedenfalls ziemlich berndeutsch und ist auch namensgebend für unser Duo. Hanottere heisst die Emmentaler Halszither bei uns im Emmtal; sie war vor 200 Jahren das Lieblingsinstrument der ländlichen Bevölkerung. Eine Zither ist die Emmentaler Halszither, also die Hanottere, allerdings nur dem Namen nach. Sie entstammt der Cister, einem lautenartigen, höfischen Instrument der Renaissance. Das Instrument fand in den folgenden Generationen auf verschlungenen Pfaden den Weg in die Volksmusik und kam im Emmental zu Gotthelfs Zeiten zu neuer Blüte. Heute staunen wir über die elegant proportionierten Instrumente, mit tropfenförmigem Korpus, langem Hals und zierlichem Wirbelschiff, das mit neun oder zehn Geigenwirbeln versehen ist. Diese sind zum Stimmen der fünf doppelchörigen Saiten, gelegentlich, zum Spielen angenehmer, ist die tiefste Saite nur einfach aufgezogen. Das Spielen kam allerdings schon nach 1860 aus der Mode, verschwand nach 1900 fast ganz, ebenso das Erinnern oder zumindest sorgfältige Aufbewahren dieser köstlichen Zeugnisse bäuerlicher Musikkultur.
Es dauerte Jahre, bis ich überhaupt nach zu einigen Hanottere kam und diese zumindest ausstellungsfähig restaurieren und im Zithermuseum zeigen konnte. Aber, was ist ein noch so schön ausgestelltes Instrument, wenn es nicht durch seinen Klang berührt und bezaubert? 2007 konnte ich im Umfeld des Eidgenössischen Ländlermusikfestes in Stans, eingebunden im Programm der Schweizer Kulturstiftung Pro Helvetia, im ehemaligen Kapuzinerkloster ein mehrmonatiges, sehr umfassendes und viel beachtetes Ausstellungs- und Musikprojekt für alle Halszithern schweizerischer Herkunft realisieren, wo…
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Text: Lorenz Mühlemann
Bilder: Stefan Raiser
Konzert Moon Maroon
Mit Hall zum “Hallelujah”
Idyllisch steht sie da im herbstlich-warmen Abendlicht. Die schmucke Kirche Seeberg. Mit ihrer Hügellage, wunderbarem Rundblick und mächtiger Linde empfiehlt sie sich auf den ersten Blick für jede Traumhochzeit. Ihre lange Geschichte reicht bis in die Zeit der Reformation zurück. So wird unsere Funk/Soul-Band „Moon Maroon“ beim gemütlichen Znacht von Stefan erfahren. Einem Mann, der kulturell einiges bewegt: ‚Seine‘ Kulturkirche steht nicht nur topographisch für Höhepunkte. Sie ist auch eine überregional bekannte Kulturinstitution mit vielfältiger Ausrichtung. Darum steht heute Abend Moon Maroon aus AG/ZH auf dem Programm.
Unser erstes Kirchenkonzert. Da gibt es Gedanken, die beim handelsüblichen Bar- oder Klub-Auftritt nie aufkämen: Ist „Lady Marmalade“ als zweiter Song auf der Setliste zu gewagt? Soll ich lieber das schwarz-schillernde anstelle des bunt-schillernden Pailletten-Jackett anziehen? Wieviel Show verträgt das Publikum in einer Kirche? Und nicht zuletzt: Lässt sich der Hall zähmen?
Kirchenakustik und verstärkte Musik stehen in einem natürlichen Spannungsverhältnis. Doch Dieter nimmt die Herausforderung gelassen an. Mit viel Geschick, Gespür und klangtechnischem Judo bringen er beim Soundcheck den Hall mit unserem Groove auf Linie. Es ist alles bereit; die Kirchenglocken schlagen 8 Uhr: „Spot on for Moon Maroon!“
Die Scheinwerfer gleissen, die Sonnenbrille sitzt. Und spätestens als unsere „Lady Marmalade“, Andrea, die Bühne stimmgewaltig betritt, sind Band und Publikum auf Betriebstemperatur. „I feel good“ daher die logische Folge. Wir geben alles, das Publikum nimmt dankbar auf, klatscht im Takt und die Kirche hallt freudig mit. Bekannte Covers von Funk-, Soul- und zuweilen Rock-Klassikern und vereinzelte Eigenkompositionen – in der Zugabe eine spontane Publikums-Tanzeinlage und Standing Ovations. Was will man mehr an einem Samstagabend in der Kirche? Genau: Ein Halleluja!! Das lieferten Band und Publikum zur lautstark herausgeklatschen zweiten Zugabe „Uptown Funk“ gleich selbst. Uptown ist heute Abend hier, auf dem Berg. Danke, Kulturkirche Seeberg. Wir kommen wieder, wenn die Mar(o)oni-Zeit anbricht!
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Text: Aron John (Bass und Gesang Moon Maroon)
Bilder: Stefan Raiser
Solothurner Männerchor Lesamo mit dem Programm «The long day closes»
The long day closes…
In seinem ersten abendfüllenden a cappella Programm sang der Solothurner Männerchor «Lesamo» in der Kirche Seeberg a cappella Werke über die Schönheit, Geheimnisse und Mysterien des Abends und der Nacht.
Wie beim Nachtgebet der Mönche, führten gregorianische Choräle mit ihrem meditativen Klang durch den Abend. Dazwischen sangen die Männer Kompositionen aus der Romantik, sowie traditionelle Schweizer Volkslieder und Chorwerke aus dem 20. & 21. Jahrhundert.
In die absolute Stille der Kirche erklang zum Auftakt ein gregorianischer Choral, der nahtlos in den ersten Teil einer sphärischen Interpretation vom U2 Song MLK überging. Die nachfolgenden Stücke Aftonen von Hugo Alvén, Sut Steilas von Gion Antoni Derungs und Die Nacht von Franz Schubert liessen das Publikum in die sinnliche Umarmung der Nacht gleiten. Dass die Nacht aber nicht nur Ruhe und Sinnlichkeit zu bieten hat, zeigte der Chor mit der bedrohlich wirkenden Interpretation von Lullaby von Jaako Mäntjyjärvi. Es folgten Stücke wie u.a. Lueget vo Bärg und Tal, welches vom Chorleiter persönlich arrangiert worden war, Calme des Nuits von Camille Saint-Saëns, Northern Lights von Ola Gjeilo und The long day closes von Arthur Sullivan. Die oft dichten, flächigen und getragenen Stücke wurden mit einer grossen dynamischen Bandbreite und auf hohem musikalischem Niveau vorgetragen.
Da die Zuhörer:innen vorgängig vom Dirigenten dazu angehalten worden waren, vor, während und auch nach dem Konzert nicht zu klatschen, war das Programm eine intensive und bewegende Erfahrung, die auch nach dem Abzug des Chores lange nachhallte.
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Text: Tom Verra (Solothurner Männerchor „Lesamo“)
Bilder: Stefan Raiser
Jörg Frei, Georg Masanz und ein musikalischer Blumenstrauss
Bereits zum dritten Mal durften wir die beiden Musiker in unserer Kirche begrüssen – und auch dieses Mal beschenkten sie uns mit einem musikalischen Erlebnis der besonderen Art.
Der „Blumenstrauss“ war üppig, farbenfroh und frisch – welkes Blattwerk? Fehlanzeige!!!
Gleich zu Beginn entfaltete sich die erste Blüte mit Musik von Glenn Miller. Drei Liebeslieder, wunderbar interpretiert mit Orgel und Panflöte, wurden eindrucksvoll auf die Leinwand im Chor projiziert und verzauberten die Zuhörer:innen.
Dann bewies Georg Masanz, dass auch eine Kirchenorgel zum Tanzen einlädt: Mit dem Klassiker „In the Mood“ brachte er Glenn Millers Swing in die Kirchenbänke – stilvoll und schwungvoll zugleich.
Ein Highlight jagte das nächste: Filmmusik-Evergreens wie „What a Wonderful World“, „Love Story“ oder „Don’t Cry for Me, Argentina“ von Andrew Lloyd Webber reihten sich an den Udo-Jürgens-Hit „Mit 66 Jahren“ – ein Programm, das Generationen verbindet.
Mehr als 60 Besucher:innen durften sich über einen musikalischen Blumenstrauss der Extraklasse freuen. Ihre Begeisterung zeigten sie mit kräftigem Applaus, Mitsingen und Mitklatschen. Doch es war nicht nur die Musik, die begeisterte: Es waren auch die kreativen Ideen der Künstler, ihre charmanten und oft humorvollen Erklärungen – und nicht zuletzt ihre passend abgestimmten Outfits –, die das Konzert zu einem rundum gelungenen Abend machten.
Kurz gesagt: Ein grossartiger Konzertabend, der mit langanhaltendem Applaus und einer grosszügigen Kollekte belohnt wurde. Ich freue mich jedenfalls auf das nächste Konzert bei uns von Jörg Frei und Georg Masanz
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Text und Bilder: Stefan Raiser
Konzert Hiltbrunner's die Vierten
Es hat uns schon etwas erstaunt, aber auch gefreut, als Stefan Raiser uns für ein Konzert auf dem "Kultur-Berg" angefragt hat.
Als Hobby-Band "Hiltbrunner's die Vierten" spielen wir vor allem ehrenamtlich in Alters- und Pflegeheimen.Selber auch schon seit langem im Pensionsalter, mit Ausnahme von Stefan, ist das gemeinsame Musizieren unser liebstes Steckenpferd. Perfektion ist nicht unser Ziel, selten sind unsere Auftritte ohne Fehler. Aber wenn unsere Musik mit alten Schlagern, Evergreens und Volkslieder dem Publikum ein Lächeln aufs Gesicht zaubern kann und den Alltag versüsst, ist das für uns der schönste Lohn.
Das Konzert in unserer schönen Kirche war für uns ein ganz wunderbares Erlebnis. Das gutgelaunte und zahlreich erschienene Publikum hat uns mit Applaus und mitsingen toll unterstützt. Wir fühlten uns wohl und in einem tollen Ambiente eingebettet. Ein Abend, den wir nie vergessen werden!!!
Herzlichen Dank an Stefan Raiser und der Sigristin Thesi Zurflüh für die unkomplizierte Unterstützung und Hilfe, für Speis und Trank und das Glas Wein zum Ausklang und "abefahre".
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Text: Ruth Hiltbrunner für "Hiltbrunner's die Vierten
Bilder: Stefan Raiser
Konzert Peter Aebersold Band
Die Freude war gross, als Peter Aebersold auf meine Konzertanfrage reagierte und mitteilte, dass die Band gerne ein Konzert in unserer Kirche geben würde.
Am Samstag, dem 15. Februar, war es schliesslich so weit. Trotz einer kleinen Verspätung aufgrund eines Staus auf der A1 konnte sich die Band noch rechtzeitig in der Kirche einrichten. Schon während des Soundchecks war deutlich zu spüren, dass ein aussergewöhnliches Konzert bevorstand.
Mit etwas Verspätung begann die Band das Konzert, und mit dem ersten Song "Crossroads" war sofort klar, dass hier eine Top-Formation auftrat. Die Zuschauer wurden von Beginn an mit erstklassigem Blues verwöhnt. Es wurden Stücke von Eric Clapton, John Mayall und eigene Kompositionen präsentiert, die das Publikum mit grossem Applaus honorierte. Ein Höhepunkt des Abends war der Gastmusiker, den die Band mitgebracht hatte. So konnten die Konzertbesucher:innen auch die Klänge von Geige und Mandoline geniessen.
Leider verging die Zeit viel zu schnell. Mit den Stücken "Red House Blues" und "Members Only" verabschiedete sich die Band schliessich vom Publikum. Doch dank einer stehenden Ovation liessen sich die Musiker zu zwei Zugaben bewegen. Es war ein unvergesslicher Abend, und Peter Aebersold versprach mir, dass die Band bestimmt wieder in die Kirche Seeberg zurückkehren wird.
Ein herzliches Dankeschön an die Peter Aebersold Band (Peter Aebersold Git/Voc, Desy Walker Bass, Reiny Schnider Keys, Chrigel Wettstein Drums) und ihren Gastmusiker Roland Ambühl für den grossartigen Blues-Abend sowie an das Kultur-Berg-Publikum für die treue Unterstützung der Kultur-Berg-Veranstaltungen.
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Text und Bilder: Stefan Raiser
Konzert des Cantutti Chor Solothurn unter der Leitung von Joël Morand
"Cantutti" ist ein junger Chor. Am 14. Januar 2024 hat sich eine Gruppe von "Singvögelis" zum ersten Mal getroffen, um gemeinsam zu singen - einfach so, ohne Ambitionen. Ziel des Chors war es, mehrstimmige Lieder zu singen, offen für alle Musikrichtungen und offen für Lieder aus verschiedenen Ländern und Epochen.
Das Chörli ist nach und nach gewachsen und hat sich unter der Leitung von Joël Morand ein Repertoire aus ganz verschiedenen Acapella Liedern erarbeitet. Joël Morand als Dirigent wusste uns für Vieles zu begeistern. Nach und nach kamen Anfragen für ein Konzert. Obwohl das Repertoire noch nicht sehr gross und die Ansprüche mit zunehmenden gemeinsamen Proben gewachsen, freuten wir uns auf unsere zwei ersten Konzerte von etwa einer Stunde.
Das Konzert stand nicht mehr unter unserem Startmotto, wir singen einfach zusammen - sondern unter dem Motto "Mir singe für öich". Die Kirche Seeberg und die besondere Atmosphäre auf dem Kulturberg ist für die fernen unwissenden Solothurner:innen eine Entdeckung. Der Empfang durch die Verantwortlichen war sehr herzlich und aufmerksam, das Publikum kam zahlreich und das Konzert war auch für uns "Singvögelis" eine sehr schöne Erfahrung.
Ganz herzlichen Dank!
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Text: Katharina Leimer (Chor Cantutti Solothurn)
Bilder: Stefan Raiser
Konzert des Gospelchors Biberist-Gerlafingen
Schön war's.
Bereits zum dritten Mal bekamen wir Gastrecht in der reformierten Kirche Seeberg. Wie immer wurden wir von allen zuständigen Personen sehr herzlich willkommen geheissen, und fühlten uns sofort wieder wie zu HauseJ. Ein herzliches Dankeschön an Euch.
Diese Kirche strahlt so viel Wärme und Geborgenheit aus, welche sich sofort auf uns SängerInnen, MusikerIn und Dirigentin übertragen hat. Und dieses Gefühl durften wir mit unseren Liedern an die Konzertbesucher, welche zahlreich erschienen waren, weitergeben. Dafür wurden wir am Schluss mit riesigem Applaus und Standing Ovation belohnt.
Unsere Tournee 2024/2025 steht im Zeichen eines Jubiläums. Unser Chor besteht bereits seit 30 Jahren. Was könnte es also Besseres geben als dafür so einen tollen Start zu haben.
Vielen, vielen Dank.
Und zum Schluss nur noch so viel: Es ist nicht aller Samstagabend, wir kommen wieder keine Frage!
Im Namen des Gospelchors Biberist-Gerlafingen Christa Berger
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Text: Christa Berger (Gospelchor Biberist-Gerlafingen)
Bilder: Stefan Raiser
Duo Adelante - bewegend und berührend
Ein Konzert das mir in bester Erinnerung bleiben wird.
Es ist ein Riesengeschenk für mich, mit meiner Partnerin Christine so eifühlsam, verbunden, energiegeladen und abwechslungsreich Musik machen zu können, kombiniert mit den Klangeigenschaften von Harfe und Mandoline die so magisch auf mich wirken, als würde man mit Regenbogen Zopfmuster flechten.
Das in einem Raum (Kirche Seeberg) mit einer solch brillianten Akustik und einem äusserst dankbaren und aufmerksamen Publikum. Und nicht zuletzt die freundliche, hilfsbereite, unkomplizierte und herzliche Begegnung mit Stefan und Team macht es für mich zu einem grossartigen Erlebnis.
Gespielt haben wir Folk Musik aus Irland, Italien, Frankreich, England und Kanada.
Auch schweizer Musikstücke lassen sich mit dieser Instrumentenkombination hervorragend interpretieren wie z.B. Musik aus dem Appenzell oder der "Wauzer ir Nacht" aus Zollbrück im Emmental. Ganz besonder haben mir die klassischen Stücke wie das Andante des "Konzert für 2 Mandolinen" von Antonio Vivaldi in dieser Atmosphäre gefallen. Und ein ganz persönliches highlight, war die Uraufführung einer Eigenkomposition bearbeitet von Christine mit einer 2. Stimme für Harfe und Mandoline mit dem Titel "Ganz Liecht".
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Text: Lucius Schubert (Duo Adelante)
Bilder: Stefan Raiser
Vom Barock bis ins Paradies - ein bunter Orgelabend
Wenn mehr Besucher im Chor vorne sitzen, als im restlichen Kirchenraum, dann muss etwas Besonderes auf der Empore los sein. Und das war tatsächlich der Fall.
Vom Barock bis ins Paradies - die drei Organistinnen Kathrin Leiva, Regula Reichen und Bettina Seeliger mit dem Organisten Jürg Käser hatten einen bunten Orgelabend vorbereitet. Hauptperson an diesem Abend war aber die Orgel selber. Die von Armin Hauser Kleindöttingen 2006 gebaute Orgel französisch-romantischer Prägung, in der Tradtion des französischen Orgelbauers Aristide Cavaillé-Coll (1811-1899).
Mit "Grand plein Jeu" und "Duo" zwei Corrette Werke des französischen Barocks wurde der Abend eröffnet. Gefolgt von zwei Werken von Jean-François Dandrieu. Werke von Léon Boëllmann und Felix Mendelsohn repräsentierten die französische Romantik.
Während der Pause wurde in Orgel in zwei kurzen Führungen vorgestellt. Ein Blick in das Innere der Orgel beeindruckte. In der Pause überraschten vier Alphörner (gespielt von Max Sommer, René Hüsser , Elisabeth Röthlisberger und Ueli Lanz) die Besucherinnen und Besucher mit ihrem Spiel neben der Kirche. Scheinbar spontan wurden die Spielenden eingeladen, doch in der Kirche zu spielen. Was für eine Überraschung als diese "spontan" zusagten und was für ein Schrecken, als die Stühle aus dem Chor verschwunden war.
"E Freudetag" - ein von Max Sommer komponiertes Stück im Zusammenspiel mit der Orgel war von den vier gespielten Stücken zweifellos das ergreifendste. Wurde dieses doch vor 20 Jahren in der Kirche Uraufgeführt. Mit den Alphörnern war der Bogen zum volkstümlichen Teil geschlagen. Ja - auch das auf einer Orgel möglich. Stücke von Glauser, Röösli und Lavarini wurden mit Sopran- bzw. Altblockflöte dargeboten.
Jürg Käser irritierte als irrtümlich in die Kirche geratenen Touristen, der auf die Empore ging und der Orgel die verschiedensten Rock- und Popklänge entlockte. Gleichzeitig wurden den Konzertbesucherinnen und -Besuchern die verschiedenen Organistinnen-Typen vorgestellt: der melancholische, der deprimierte, verträumte und moderne Organist. Höchst interessant und in Zukunft ein Grund sich je nach Stück nach der Empore umzudrehen.
Der Abschluss bildete geradezu eine Kunst-Performance. "Conquest of Paradies" - Die Eroberung des Paradieses - gespielt von allen im Wechsel und in wechselnden Zusammensetzungen auf dem Empore. Ein Cachon gab den Takt an und ein Triangel gab den Schlusston. Wahrlich ein gelungener Abend. Die Organistinnen bestimmten die Kollekte für das Projekt "Rettet die Orgen von Port-Sutz". Ein zwei Orgepfeifen dürften nun den Seeberger-Organistinnen und Organisten "gehören".
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Text: Rolf Weber
Bilder Stefan Raiser
WOW NOW mit Ihrem neuen Programm "Ursprung"
Punkt acht Uhr eröffneten WOW NOW mit dem Stück "Hoffnig" das Konzert. Das neue Programm "Ursprung" umfasst 18 Stücke aus ihren letzten drei CDs. Wie von WOW NOW gewohnt, werden nur die Gitarren live gespielt, und neu in einigen Stücken auch live gesungen. Alle anderen Instrumente werden vom Computer abgespielt oder, wie es Walter Albert scherzhaft erklärte, von Musikern aus dem Home-Office eingespielt. Martin Weidmann, ausgebildeter Tontechniker, ist ein Spezialist in der Programmierung von Musik, was der Konzertbesucher sofort bemerkt. In eindrucksvoller Präzision und Top-Qualität werden die zwei Vollblut-Musiker von diversen programmierten Instrumenten begleitet.
Nach rund dreiviertel Stunden gab es eine kleine Pause. Die Musikfans konnten sich die Beine vertreten, etwas trinken und mit den Musikern diskutieren und fachsimpeln. Auch wechselten einige CDs den Besitzer und unser Pfarrer Rolf Weber, spontan und gesellig, lud die Anwesenden zu einem Glas Prosecco ein.
Gestärkt und durchlüftet wurde der zweite Teil des Konzerts in Angriff genommen und es durften wiederum vielfältige Stücke von WOW NOW genossen werden. Ein tolles Konzert, das von Blues, Rock, Jazz bis zur Ballade reichte, wurde den leider wenigen Besuchern geboten. Dies konnte jedoch die Spielfreude von Walter Albert und Martin Weidmann nicht mindern.
Nach langem, innigem Applaus der Anwesenden wurde der Abend mit einer Zugabe abgeschlossen. Mit "Child in Time" von Deep Purple aus dem Jahr 1969 verabschiedete sich WOW NOW beim Publikum und wir hoffen, dass wir Walter Albert und Martin Weidmann bald wieder in der Kirche auf dem Berg begrüssen dürfen.
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Text und Bilder: Stefan Raiser
"Aller guten Dinge sind DREI" begeistert die Zuschauer
Mit ihrem neuen Programm "Aller guten Dinge sind DREI" haben die beiden Musiker Jörg Frei (Panflöte) und Georg Masanz (Orgel/Klavier) das Publikum am Samstagabend in der Kirche Seeberg in ihren Bann gezogen. Über 50 Besucher erlebten einen unvergesslichen Abend, an dem feinste "Musikkost" serviert wurde.
Seit über 30 Jahren besteht dieses musikalische Team bereits, und diese langjährige Zusammenarbeit war deutlich zu hören und zu spüren.
Die Musiker boten ein breites Spektrum an Musikstilen dar, das von langsamem Bossa Nova bis hin zur Titelmelodie der Fernsehserie "Pippi Langstrumpf" reichte. Mit viel Feingefühl und technischer Perfektion trugen die beiden Künstler ihre Stücke vor. Bei einigen Stücken klatschte und sang das Publikum begeistert mit.
Ein Höhepunkt des Abends war zweifellos der letzte Part des Konzerts, der drei Stücke von Louis Armstrong umfasste. Nach der äusserst interessanten und humorvoll interpretierten Version von "Hello, Dolly" war das Publikum bei "What a Wonderful World" nicht mehr zu halten.
Mit einer Standing Ovation bedankten sich die begeisterten Zuhörer bei den beiden Musikern, die daraufhin zwei Zugaben gaben. Man muss die beiden Musiker einfach gehört und gesehen haben, denn auch ihre Ansagen der Stücke waren stimmungsvoll und cool.
Jörg Frei versprach mir, dass sie gerne wiederkommen - ein Versprechen, auf dessen Erfüllung sich alle jetzt schon freuen
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Text und Bilder: Stefan Raiser
DIE GENDARMEN – begeisternde Blasmusik mal anders
"Africa" von der Popgruppe Toto. "Wunder gibt es immer wieder", der Schlager von Katja Ebstein. "Für immer uf di" von Patent Ochsner. "Gimme, Gimme, Gimme" der schwedischen Kultgruppe ABBA. Oder "Umbrella", der Rock n' Roll-Knaller der Baseballs. Zweifellos nicht die Musiktitel, die wir am Konzert eines Bläserensembles erwarten.
Das kleine aber feine Publikum hat sie am 27. April 2024 in der Kirche Seeberg mit grosser Begeisterung aufgenommen. Ergänzt mit virtuosen Solisten, traditionellen Polkaklängen, besinnlichen Weisen und einer humoristischen Moderation von Heinz Imboden ist es der Brass-Formation DIE GENDARMEN einmal mehr meisterhaft gelungen, am Kultur-Berg während 90 Minuten pure Unterhaltung zu bieten.
DIE GENDARMEN, eine Band, die seit über 10 Jahren unterwegs ist und sich - nomen est omen - grösstenteils aus Polizisten zusammen setzt. Der musikalische Leiter René Müller hat aus den Musikern eine Truppe geformt, die immer wieder überrascht und die man einfach hören muss.
Die nächsten Konzert-Daten und weitere Infos unter: www.diegendarmen.ch
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Text: Hans-Peter Ryff - Die Gendarmen
Bilder: Stefan Raiser
God save the music - Junger Chor Solothurn
Der Taufstein war voller Papier-Kronen und mancher einer fragte sich, was das soll?
Wer Zeit hatte im Programmheft zu lesen erfuhr: "Keine anderes Land kann auf eine so reiche Tradition des Chorgesanges zurückblicken wie England.
Seit über 500 Jahren hat sich das gemeinsame Singen fast in die musikalische Identität des Landes verankert. Möglich gemacht hat dies vor allem die Englische Krone und Kirche." Majestätisch und differenziert wurden die Lieder in der Folge durch den Chor vorgetragen. Feine leise Passagen steigerten sich in eine erlösende Dynamik. Musikalische Disharmonie in jubilierende Harmonie. Deutlich waren die verschiedenen Besetzungen zu unterscheiden. Deutlich spürbar war auch, dass sich die Sängerinnen und Sänger schon seit langem kennen und mit musikalischen Feinheiten vertraut sind. Entstanden ist der Chor als Nachfolgeprojekt der Singknaben der St. Ursen-Kathedrale Solothurn und dem Mädchenchor Solothurn unter der hervorragenden fachlichen Leitung von Lea Scherer und Joël Morand.
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Text: Rolf Weber
Bilder: Stefan Raiser
MEISTERSTÜCKE VON MEISTERN GESPIELT
Bereits zum zweiten Mal durften wir das Ensemble "musica poetica Freiburg", bestehend aus
Linda Alijaj, Barockoboe - Andrea Bergmann, Violine - Claudia Petersen-Staerkle, Violine - Hans Bergmann, Viola - Dina Kehl, Violone - Bettina Seeliger, Cembalo, in der Kirche Seeberg begrüssen.
Die rund 40 Besucher waren gespannt auf die Werke des Barocks rund um einige "schräge Vögel" um Johann Sebastian Bach. Einige der gespielten Werke waren seit dem 18. Jahrhundert nicht mehr zu hören, da sie in Archiven von Bibliotheken schlummerten.
Dank der Forschung und der detektivischen Arbeit des Musikwissenschaftlers Hans Bergmann, kamen die Besucher in den Genuss dieser wunderschönen Musik. Auch eine Rekonstruktion eines Concerto von Johann Sebastian Bach war zu hören, dessen ursprüngliche Fassung verschollen ist. Was das Ensemble an diesem Abend den Zuhörern bot war schlicht der Zauber des Barocks.
Ein wunderschönes Stück für Cembalo von Christoph Graupner (Suite c-moll für Cembalo (GWV 131)), gespielt von Bettina Seeliger auf Ihrem neuen Cembalo, war nicht nur ein Test für das neue Instrument, sondern begeisterte alle Anwesenden.
Hans Bergmann sagte mir nach dem Konzert, dass das Ensemble gerne in dieser Kirche spiele und es sei bestimmt nicht das letzte Konzert bei uns gewesen. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen und danken dem Ensemble für diesen wunderschönen Barock-Abend!
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Text und Bilder: Stefan Raiser
Konzert des "Collegium Vocale Solothurn"
Die Abenddämmerung verdichtete sich immer mehr zur Nacht. In der Kirche lag erwartungsvolle Stille. Zu einem Konzert "Beruhigende Musik in beunruhigenden Zeiten" lud das Collegium Vocale Solothurn unter der Leitung von Joël Morand ein.
Das Programm "an english meditation" nahm die Besucherinnen und Besucher mit auf eine musikalische Reise durch 500 Jahre Englische Chormusik. Von Thomas Tallis (1505-1585) bis John Tavener (1944-2013) erklangen Werke a cappella, die über Vergänglichkeit und den Wunsch nach Frieden berichteten und auch etwas davon erahnen liessen.
Ein sichtlich bewegtes Publikum bedankte sich mit eine langandauernden warmen Applaus am Schluss des Konzertes.
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Text: Rolf Weber
Bilder: Stefan Raiser
Konzert "Ostwind"
Am Samstag 18.November durften wir - Kathrin Oplatka, Flöte und Piccolo, Rita Bossard, Flöte und Bassflöte, Susanne Weber-Ruch, Akkordeon, Andreas Hunziker, Gitarre und Tambura, Lena Neuenschwander, Kontrabass - ein wunderbares Konzert in der Kirche Seeberg geben.
Unbeschwert, berührend, frisch erklangen Volksstücke und Klezmer aus Osteuropa, wobei die gute Akustik der Kirche uns sehr entgegen kam. Die Bearbeitung der Lieder und Tänze für unsere ungewöhnliche Besetzung haben wir mit viel Liebe selber vorgenommen. Hochzeitstänze, Gassenmusik, Reigen aus den Bergen, sehnsüchtige Liebeslieder, kraftvolle Roma-Weisen liessen den reichen Melodien-Schatz aus dem Osten aufleben.
Die Geschichten über einen Olivenbaum, von Träumen am Meer, fröhlichem Singen und Trinken, vom Frühlingsfest am St. Georgstag, von Liebe und Versöhnung nahmen das Publikum mit in weite Landschaften, von Stetl zu Stetl, zu Festen mit feurigem Tanz, in Wälder, wo Margeriten blühen.
Das Echo der Zuhörenden war überaus positiv und hat uns beim Spielen beflügelt.
"Wir hätten tanzen wollen und konnten kaum stillsitzen!"
"Ein klangvoller, wunderbarer Ostwind"
"Danke für die stimmungsvollen Klänge. Wir haben sie sehr genossen!"
Es ist an uns zu danken: Für den freundlichen Empfang, die Begeisterung des Publikums und allen, die dazu beigetragen haben, dass dieser beglückende Abend in der schönen Kirche stattfinden konnte.
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Text: Kathrin Oplatka
Bilder: Stefan Raiser
Konzertabend mit Pecos und 2Noisy
Mit "Suzie Q" von CCR aus dem Jahr 1968 eröffnete Pecos (Christoph Widmer) den Konzertabend. Christoph ist ein wahrer Saitenzauberer und spielt fast jedes Saiteninstrument. Er machte sein Hobby zum Beruf und ist schon lange Gitarrenlehrer an der Musikschule Bätterkinden.
Sein exzellentes Gitarrenspiel begleitet er selbst mit Gesang, Mundharmonika, Kazoo und einer Stompbox (elektrische Pauke). Bei seinem kurzen Auftritt durften wir Blues, Celtic und ein Stück von Jimi Hendrix geniessen, dass er mit einer Dobro Resonanz-Gitarre spielte.
Nach einer kurzen Umbaupause und sichtlich nervös, rockten 2Noisy mit dem Song "Summer of 69" von Brain Adams los. Bereits beim zweiten Stück,"I Love Rock'n'Roll" von Joan Jett, verflog die Nervosität zu Gunsten reiner Spielfreude. Leider kam die schöne Stimme von Anishya, infolge technischer Probleme, nicht immer zur Geltung. Die Schlagzeugerin Ailène zeigte bei einem kurzen Solo, dass Schlagzeug spielen bestimmt keine reine Männersache ist. Es folgten schön gespielte Stücke von Scorpions, Queen, Rainbow, Black Sabbath usw. Die junge Band zeigte beachtliches Können an Gitarre, Bass, Schlagzeug und Gesang. Beim Duett (von Anishya Gesang und Ailène Gesang/Klavier) zeigten die zwei Damen der Band ihr Können und beendeten das Konzert mit "Bohemian Rhapsody" von Queen.
Dank dem grossen Applaus der Besucher spielte uns 2Noisy noch eine Zugabe.
Es war ein wirklich gelungener Konzertabend mit zwei tollen Acts, der von den Besuchern mit einer grosszügigen Kollekte an die Musiker*innen belohnt wurde.
PS: Die jungen Musiker*innen spendeten einen Viertel ihrer Kollekte dem Kultur-Berg.
Wir danken Ihnen von Herzen für diese grosszügige Spende!
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Text und Bilder: Stefan Raiser
Konzert Panissimo Steelband 26. August 2023
Voller Vorfreude erreichten wir am Samstag, 26. August die schön gelegene Kirche Seeberg und wurden dann auch sehr zuvorkommend und engagiert empfangen. Das Einrichten in der wunderbaren Kirche und das Einspielen auf unseren Instrumenten bereitete durchwegs Freude. Der Klang in der Kirche – fantastisch. Wir waren uns aber bewusst, beim Konzert dann den Enthusiasmus etwas zu bändigen und die Instrumente nicht zu schrill tönen zu lassen.
Bei einem kleinen Imbiss stärkten wir uns im Kirchgemeindehaus und konnten zusammen mit Stefan und der Sigristin alle Details wie Licht, Fotografie, Konzertablauf nochmals genaustens besprechen. Ein Foto unter der mehr als 500 Jahre alten Linde durfte nicht fehlen.
Bald schon – zurück in der Kirche – konnten wir bekannte und neue Gesichter begrüssen. Die Stimmung war feierlich, zuerst etwas zurückhaltend - wie mag wohl unsere Musik wahrgenommen werden?
Das Publikum aber war super. Ein Schmunzeln da, Applaus und zufriedene Gesichter liessen uns immer mehr „in Fahrt“ kommen. Da wurde dann auch nicht jedes Stück mehr ganz so leise gespielt, wie wir uns das vorgenommen haben.
Heinz erklärte dem Publikum auch die Geschichte der Steeldrums und wie sich diese Musikszene in der Karibik und danach auch in Europa entwickelt hat.
Nach einem 2. Block mit den „fägigen“ Rhythmen von Reggae, Calypso über Tango und Mambo neigte sich das Konzert auch schon dem Ende zu.
Ein Erlebnis! – so eine Stimme aus dem Publikum – dass ihr das alles auswendig spielt - haben uns das gar nicht so toll vorstellen können – so lauteten viele Rückmeldungen.
Ein gelungener Anlass für uns alle. Eine tolle Organisation mit dem Team des Kultur-Bergs Seeberg. Danke für die Unterstützung und das schöne „Willkommen heissen“.
Wir werden uns noch lange an die wunderbare Stimmung und die fantastische Akustik und Ambiance in der Kirche erinnern.
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Text: Silvia Adolf (Mitglied Panissimo Steelband)
Bild: Stefan Raiser
Lange Nacht der Kirchen - Vernissage - Live Musik
Am 2. Juni fand die «Lange Nacht der Kirche» in diversen Kirchgemeinden der Reformierten, Römisch-katholischen und Christkatholischen Kirchen statt. Dieser Anlass ermöglicht den Kirchen sich von einer anderen Seite, einem bunten Strauss von Aktivitäten und Angeboten zu zeigen ohne Gottesdienst. Die Kirchgemeinde Seeberg öffnete zu diesem Anlass ebenfalls ihre Kirchentüren und veranstaltete eine Vernissage. Franziska Kofmel stellte ihre Skulpturen in und um die Kirche herum aus. Sie präsentierte unterschiedliche Skulpturen aus Beton, Gips und Stoff und zeigte ihre Kreativität und Vielfältigkeit. Ihre Leidenschaft die Skulpturen anzufertigen, zeigte sich im direkten Gespräch, denn ihre Skulpturen erhalten einen Namen und haben eine ganz persönliche Entstehungsgeschichte, die sie gerne mit ihren Besuchern teilt.
Neben den Skulpturen durften die Besucher den Klavierklängen von Maerondhil folgen. Dank des schönen und warmen Sommerabends wurde das Klavier unter der Linde zwischen den Skulpturen platziert, was für eine ganz besondere Atmosphäre sorgte.
Um die Geselligkeit zu fördern, konnten sich die Besucher an einer kleinen Bar mit einem kalten Getränk erfrischen und sich miteinander austauschen. Wer lieber die Skulpturen in Ruhe geniessen wollte, konnte dies in der Kirche tun. Ganz zur Freude der Kirchgemeinde besuchten diesen Anlass auch auswertige Besucher.
Eine Skulptur wurde extra für die Kirche durch Franziska angefertigt und geschenkt. Sie soll alle Besucher mit offenen Armen empfangen und noch lange an den gelungenen Abend erinnern. Vielen Dank Franziska.
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Text: Gaby Stalder
Bilder: Stefan Raiser
What a wonderful night...
Die zahlreich erschienen Konzertbesucher staunten nicht schlecht, als im Chor unserer Kirche nebst dem Klavier auch noch eine Leinwand zu sehen war, jedoch keine Musiker. Jörg Frei und Georg Masanz spielten die ersten Stücke auf der Empore und zur Freude der Anwesenden wurde dies „Live“ auf die Leinwand übertragen. Die beiden Musiker sind seit rund 30 Jahren ein eingespieltes Team und dies wurde den Zuhörern schnell klar. Das Zusammenspiel der beiden aerophonen Instrumente, Panflöte und Orgel, war von Anfang an ein Ohrenschmaus.
Nach dem ersten Block wechselten die beiden Musiker Ihren Standort in den Chor und Jörg Frei wurde vom Georg Masanz am Klavier begleitet. Zwischen den Stücken erhielt das Publikum Informationen zu den Stücken und dies in teils sehr humorvoller und freudiger Art. Mit der wunderschönen Interpretation des Louis Armstrong Klassikers „What a wonderful world“ war auch der letzte Konzertbesucher begeistert.
Mit dem Programm „Wenn Worte nicht mehr ausreichen“ wurde den Anwesenden eine Reise um die Welt präsentiert. Es fehlte an Nichts und die Ohren der Musikliebhaber wurden mit lateinamerikanischen, irischen und europäischen Musikstücken verwöhnt. Gegen Ende des Konzertes kam als „Gastmusikerin“ Ivana Theiler mit Ihrer Panflöte dazu. Als Schülerin von Jörg Frei, eröffnet sie Anfang August 2023 eine Panflöten-Schule in Herzogenbuchsee. Bei einem aus Holland stammenden Stück wurden Jörg Frei und Ivana Theiler von Georg Masanz am Klavier begleitet. Nach der letzten Darbietung, die wiederum auf der Empore gespielt wurde, verwöhnten die zwei Musiker die Zuhörer mit einer Zugabe. Nach dem Konzert wurden alle Besucherinnen und Besucher von Ivana Theiler mit einem Blumen-Präsent verabschiedet. Dieses Konzert war ein Fest für die Ohren und dank der Live-Übertragung auch äusserst spannend und sehenswert.
Lieber Jörg und Georg, wir danken Euch für den wundervollen Abend und Dir Ivana für den Gastauftritt und wir wünschen Dir viel Erfolg mit Deiner Musikschule.
„What a wonderful night“!
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Text und Bilder: Stefan Raiser
JUBILÄUMS-KONZERT 10 JAHRE GOSPELWORKSHOP SEEBERG
«Sia Hamba…» mit diesem afrikanischen Lied begann das Gospelkonzert am 29. April 2023 in der Kirche Seeberg. Ein spezieller Abend für alle, die zu diesem Lied in die Kirche einmarschierten. Viele der rund 40 Gospelsängerinnen und -sänger sind seit den Anfängen dieses Gospelworkshops der Landfrauen Seeberg dabei- 10 Jahre ist es her, seit der erste Workshop ausgeschrieben war. Über die Jahre haben die TeilnehmerInnen gewechselt.......
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Text: Brigitte Künsch und Gaby Stalder
Bilder: Gaby Stalder und Stefan Raiser
TOW WALK Konzert
Am Samstag, 25. März 2023 begeisterten die 4 Musiker von TOW WALK, mit ihrem Roots-Blues, die zahlreich erschienen Besucher in unserer Kirche. Die Band besteht aus Paul Odiase mit Gesang und CB Guitar, Philipp Sofia am Schlagzeug, Rico Lodian an dem CB Bass und This Bichsel mit der Mundharmonika (Blues-Harp).
Nach dem Kirchengeläute schlenderten die vier Musiker nach vorne & begannen mit ihrer Musik. Paul stellte die gespielten Stücke mit viel Humor vor und brachte so das Publikum zum Lachen. Es war eine fröhliche und lockere Stimmung weit weg vom strengen Alltag. Das Publikum wurde einbezogen, indem es aufgefordert wurde mitzusingen & zu klatschen, um das Schlagzeug zu unterstützen, was es auch tatkräftig tat. Dies machten die bekannten Stücke wie zum Beispiel von Elvis Presley und Ray Charles möglich.
Nach der 1. Zugabe stellte This die Cigar Box Guitaren vor, welche er selbst baut. Paul machte voller Begeisterung eine kurze Runde durch die Bänke, ganz zur Freude der Besucher. Nach der 2. Zugabe verabschiedete sich die Band. Ein sehr gelungener Abend für alle Blues Fans.
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Text: Gaby Stalder
Bilder: Stefan Raiser
Konzert Gospelchor Biberist-Gerlafingen
Im Rahmen seiner Tournee 2022/23 wagte der Gospelchor Biberist-Gerlafingen den Sprung über die Kantonsgrenze nach Seeberg.
Eine in den Farben eines Sonnenuntergangs der Savanne ausgeleuchtete Kirche und ein begeisternd mitgehendes Publikum waren der Lohn dieser Reise. Aber eigentlich entführte der Gospelchor die Besucherinnen und Besucher in ferne Länder. Mit „Bridge over trouble water“ von Simon und Garfunkel führte die Reise nach Amerika. Von dort ging die Reise zurück auf den Kontinent, auf dem alles begann. Traditionelle Gesänge aus Afrika bildeten den Hauptteil des Konzertes. Die Filmmusik von „Der König der Löwen“ führte wieder zurück nach Europa und liess das Ende des Konzertes erahnen. Mehrere Zugaben verlängerten diesen eindrücklichen Abend noch ein wenig.
Wir danken den Sängerinnen und Sängern des Chores unter der Leitung von Victoria Walker und der musikalischen Begleitung von Martin Jufer am Piano und François Clavel Perkussion.
Und freuen uns auf das versprochene nächste Konzert.
PS: Damit die Liebhaberinnen und Liebhaber der Gospelmusik nicht so lange warten müssen, weissen wir gerne auf das nächste Gospelkonzert am 29. April um 20:00 Uhr in der Kirche Seeberg hin, das im Rahmen des Gospel-Workshop der Landfrauen das 10-jährige Jubiläum feiern wird. Zu diesem besonderen Anlass für einmal mit Band.
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Text: Rolf Weber
Bilder: Stefan Raiser
Konzert-Abend mit Maerondhil, Dan Mudd und Dominik Liechti
Unsere schöne Kirche inspirierte Dominik Liechti bereits beim Aufbau des Equipments und so liess er es sich nicht nehmen über 20 Scheinwerfe in der Kirche zu verteilen. Nach kurzen Anpassungen der Farben, erstrahlten unsere schönen Innenwände mit ihren Strukturen in einem warmen Strahlenmeer. Die Besucher des Konzertes erfreuten sich dieser Beleuchtung und Ausdrücke wie „wow“, „mega“ und „so schön“ waren oft zu hören. Vielen Dank Dominik!
Der letzte Konzertabend 2022 des Kultur-Berg’s sollte so oder so speziell werden. Aber nun mal der Reihe nach….!
Die junge Künstlerin Maerondhil, aus dem Zürcher Oberland, begrüsste die Besucher mit gefühlvollem und wunderschönem Klavierspiel. Nach vier Stücken war Ihr Part zu Ende und der Applaus wollte nicht abbrechen. Die Zugabe, eine Coverversion von Gölä’s „Schwan“ setzte noch den i-Punkt auf Ihren Auftritt. Ihre Musik ging direkt ins Herz der Zuhörer und wir freuen uns, dass Maerondhil im nächsten Jahr ein Konzert in der Kirche Seeberg geben wird.
Das Dan Mudd und Dominik Liechti ein Traum-Duo sind ist bekannt. Schon beim ersten Stück, ein Hammerblues, waren Band und Konzertbesucher miteinander eins. Das perfekte Gitarrenspiel und die Stimme von Dan Mudd, gepaart mit dem dynamischen und präzisen Percussions Spiel von Dominik Liechti, muss man gehört haben.
So reihten sich Stück für Stück und Beifall um Beifall zusammen und dem Publikum wurde eine Stunde „feinste Kost“ serviert. Nach heftigem Applaus und einigen begeisterten „Bravo“ Rufen gings in die erhoffte Zugabe. Ihre Interpretation des berühmten Soulsongs von Stevie Wonder „Superstition“ riss die Besucher von den Bänken und es wurde mitgeklatscht und getanzt. Die anschliessende Standing Ovation genossen die 2 Musiker sehr und bedankten sich, sichtlich gerührt, beim Publikum.
Dieses letzte Konzert im 2022 wurde mit einem gemeinsamen Punsch draussen vor der Kirche beendet. Es war ein speziell schöner Abend und mit diesem grandiosen Abschluss dürfen wir auf ein ganz tolles Konzertjahr 2022 zurückblicken!
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Text und Bild: Stefan Raiser
Konzert Clarivari Quartett mit Gastmusiker
Punkt 20.00Uhr verneigten sich die Musiker kurz und begannen das Publikum, mit der amerikanischen Suite von Antonin Dvorak, musikalisch zu verwöhnen. Nach den 5 Sätzen der Suite, leitete Christoph Guggisberg mit einem Zitat des Komponisten, zur Begrüssung des Publikums ein.
Nun kam auch der Gastmusiker Urs von Lerber zum Quartett dazu. Das nun „5-köpfige“ Quartett spielte unter anderem Kompositionen von Gordon Jakob, Kurt Weill und Irwing Berlin. Die musikalische Reise ging von Russland über Holland, von Persien bis an den Broadway.
Während den Stücken kamen die Zuhörer zu interessanten Daten und Fakten zu den Kompositionen der Stücke. Nach einem grossen Applaus
der Konzertbesucher bedankten sich die 5 Musiker mit einer Zugabe beim Publikum.
Vielen Dank den Musikern Thomas Zurschmiede, Manuel Wyssbrod, Martin Rösch, Christoph Guggisberg und dem Gastmusiker Urs von Lerber.
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Text und Bilder: Stefan Raiser
Die Gendarmen spielten auf!!!
„Vorsicht, die Tschugger sind los!“. Mit diesen Worten eröffnete die Brass-Formation „Die Gendarmen“ am Abend des 01. Oktober ihr Konzert in der Kirche Seeberg. Die Gendarmen, eine 8-köpfige Gruppe von Mitgliedern des Spiels der Kantonspolizei begeisterte mit bekannten Gassenhauern, aber auch ruhigen, melancholischen und nicht minder bekannten Songs zumeist aus den 80-er und 90-er Jahren das Publikum in der gut gefüllten Kirche. Die eine oder andere Person fühlte sich sicher ob den Klängen in die früheren Disco-Zeiten versetzt.
Die Musiker teilten sich die Ansagen untereinander auf. Dabei gab es vom Ansagenden jeweils die eine oder andere humorvolle Umrahmung, was für gehörige Lacher im Publikum sorgte. So war zu vernehmen, dass 90% des Band-Chat-Inhalts nichts in der Kirche verloren hätte…..
Das Publikum war begeistert und verabschiedete die Musiker erst nach zwei Zugaben.
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Text: Daniel Beck
Bilder: Stefan Raiser
the nightingales - das Konzert
Was geschieht, wenn Nachtigallen in einer dekorierten Kirche ihren Gesang erklingen lassen? Dann erfüllt sich der Raum voll wunderbarem Klang. So geschehen am Abend vor dem Bettags-Gottesdienst.
Das a capelle-ensemble Nightingales konzertierte Samstag 17. September in der Kirche Seeberg.
Der Raum war tagsüber von den Landfrauen für den sonntäglichen Gottesdienst geschmückt. Einzelne Deko-Elemente waren vor dem Konzert glücklicherweise zur Seite gestellt worden, denn die body-performances brauchten Platz und begeisterten.
Bekannte Pop-Songs wurden mal lyrisch-versponnen, mal mitreissend-groowig vorgetragen. Eigenkompositionen rundeten das Programm „frisch getönt“ ab.
Nicht nur die Ohren bekamen etwas zu hören und das Herz etwas zu spüren. Eine dezente und dadurch sehr stimmige Beleuchtung machten den Abend zum unvergesslichen Ereignis.
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Text: Rolf Weber
Bilder: Stefan Raiser
WOW NOW - ein tolles Konzert und eine grosse Spende!
Bereits am Nachmittag trafen die beiden WOW NOW‘s auf dem Berg ein. Schnell wurde die Anlage installiert und dem Soundcheck stand nichts mehr im Weg. Nach zwei drei Stücken und einer lockeren Stimmung mit viel Lachen, war die Anlage auf unsere Kirche eingestellt. Auch die Zürcher Oberländer erfreuten sich an unserer schönen Linde und so wurde die Fotosession kurzerhand unter den mächtigen Baum verlegt.
Nur etwa 20 Personen fanden den Weg auf den Berg zum Konzert von WOW NOW. Die beiden Gitarristen Walter Albert und Martin Weidmann liessen sich jedoch durch dies nicht irritieren und begannen um Punkt 20.00Uhr mit den ersten Gitarrenklängen. Das erste Stück, mit nur den beiden Gitarren, war eine sehr schön gespielte Ballade und stimmte das Publikum auf die kommenden Stücke perfekt ein. Nach einer kurzen Begrüssung gings weiter mit einem Slow-Blues und dies nun mit Begleitung des elektronischen Orchesters. Bei den Konzerten von WOW NOW werden nur die Gitarren live gespielt. Schlagzeug, Bass, Keyboard, Streicher etc. werden mit grossem Aufwand authentisch von Martin Weidmann programmiert. Nach etwa dreiviertel Stunden gab es eine kurze Pause. Diese nützten die beiden Rock-Opas für Gespräche mit dem Publikum, den Durst zu löschen und die Gitarren zu wechseln.
Auch im zweiten Teil des Konzerts zeigten die Beiden, dass Sie Ihr Handwerk verstehen. Von sanft gezupften Akkorden, rhythmischen Power-Chords und zweistimmigen Solos, war alles in den Stücken vorhanden. Gegen 21.30 Uhr war dann Schluss und unter grossem Beifall (20 Personen können sehr laut sein) gab es nach einigen Mitteilungen, dann die versprochene Zugabe. Die etwas ältere Generation erkannte die Melodie sofort. Child in Time von Deep Purple wurde von WOW NOW wunderschön interpretiert.
Am Schluss nahm Walter Albert das Mikrofon nochmals in die Hand und bedankte sich beim Publikum mit den Worten: „Vielen Dank für den grossen Applaus. Es war für mich eines der schönsten Konzerte seit langem und wir kommen gerne wieder!“
Einige CD-Käufer nahmen das Angebot wahr und liessen sich Ihren Tonträger von Martin und Walter signieren. Vor der Kirche wurde noch diskutiert und etwas getrunken. Danach wurde abgebaut, aufgeräumt und die Autos beladen. Mussten doch die beiden Musiker noch zurück ins Zürcher Oberland. Es war ein super Abend.
Walter Albert und Martin Weidmann spendeten die Kollekte und den Erlös der verkauften CD’s dem Kultur-Berg. Wir danken den beiden Musikern für Ihre überaus grosszügige Spende von Herzen.
Der Kirchgemeinderat
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Text und Bilder: Stefan Raiser
Ein super Konzert von "musica poetica Freiburg"!
Die in Freiburg bekannten 5 MusikerInnen von Musica Poetica konzertierten an Auffahrt in unserer Kirche Seeberg. Es war ihr Vorkonzert für ein Festival im Juni in Nord-England. Sie spielten verschieden Sonaten und Konzerte von Johann Sebastian Bach und seinen deutschen Zeitgenossen. Die Komponisten, Johann Friedrich Fasch, Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann und Georg Friedrich Händel wurden während dem Konzert von Bettina Seeliger vorgestellt. Ausser Johann Frey, denn von ihm sind keine biografischen Daten vorhanden.
Musica Poetica begeisterten das Publikum mit einer Mischung von ernster und schwerer bis hin zu leichter und unterhaltender Musik. Im Publikum anwesend war Hans Bergmann, der extra für die Musikgruppe das Concerto c-Moll von Sebastian Johann Bach für Oboe Violine und Bass continuo rückübertragen hat.
Am Ende des Konzertes belohnte das Publikum die MusikerInnen mit einem grossen Applaus, sowie Standing Ovation.
Text: Gaby Stalder
Fotos: Stefan Raiser
Konzert "Geschwister Moser" 9. April 2022
BimBam,BimBam ertönt es in der Kirche, jedoch für einmal nicht von den Glocken, sondern vom Eingang her. Die Geschwister Moser Namens Michaela, Claudia und Sandra aus Affoltern i.E. gehen den Gang entlang und singen ein Lied über die Glocken.
Die jungen Frauen geben im Rahmen des Kultur-Bergs ein volkstümliches Konzert in der gut gefüllten Kirche Seeberg. Michaela, die Älteste der Drei begleitete den Jodelgesang mit dem Örgeli. Zwischen den Liedern stellten sich die drei Frauen gegenseitig kurz vor.
Nach ca. 1h war das Konzert mit Liedern wie «dr Früehlig», «Badizit» oder «We d Schwäubeli i Süde zieh» zu Ende. Das reichte dem Publikum nicht, bis es eine 3. Zugabe gab. Zum Schluss überreichten Gaby Stalder und Stefan Raiser den Geschwistern Moser ein kleines Osternestli und dankten den drei Frauen ganz herzlich für das tolle Konzert.
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Text: Gaby Stalder
Bilder: Stefan Raiser
Rückblick Engel Wochenende Kultur-Berg Seeberg
Die erste Aktion unter dem neuen Label «Kultur-Berg SEEBERG» fand am Samstagabend, 18. Dezember 2021 als Vernissage mit schön gestalteten Engel Skulpturen von Martin Bieri, Grasswil statt. Zahlreiche Besucher erfreuten sich an den vielen aus Schwemmholz und mit Steinen hergestellten filigranen oder imposanten Figuren.
Die Kirche wurde mit engelhaften Harfenklängen erfüllt. Die Saiten der Harfe wurden gekonnt von der jungen und talentierten Annalena Jäggi zum Klingen gebracht. Wunderbare weihnächtliche Melodien wurden von ihr, dem andächtig in den Kirchenbänken sitzenden Publikum, vorgetragen. Herzlichen Dank, Annalena Jäggi, du hast alle Besucher mit deiner Musik verzaubert.
Nette Gespräche, mit einem Becher heissen Glühwein oder Apfelpunsch in der Hand, fanden zwischen den Besuchern unter dem Kirchenvordach statt.
«Kultur-Berg SEEBERG» braucht sich nicht zu verstecken, es war ein gelungener erster Anlass dem hoffentlich noch viele folgen werden. Mehr Bilder in der Galerie>>>
Text: Peter Mauron
Fotos: Stefan Raiser
