Neujahrs-Gottesdienst mit der MG Grasswil und Apéro
„Und am Abend desselben Tages sprach Jesus zu den Jüngern: Lasst uns ans andre Ufer fahren.?Und sie ließen das Volk gehen und nahmen ihn mit, wie er im Boot war, und es waren noch andere Boote bei ihm.?Und es erhob sich ein großer Windwirbel, und die Wellen schlugen in das Boot, sodass das Boot schon voll wurde.
Mit den Worten aus der Geschichte des Seesturm in Markus 4 begrüsste Pfarrer Rolf Weber die Gottesdienst-Gemeinschaft am 1. Januar. Der Gottesdienst wurde musikalisch von der MG Grasswil umrahmt. Wie in einem sturmdurchschüttelten Boot hätten wir uns im vergangen Jahr gefühlt. Es gab verschiedene Veränderungen. Solche die wir selber beeinflussen konnten und andere, die uns widerfahren sind, und die für unser Leben einen Verlust darstellen. Bezug nehmend auf verschiedene Gesetzesänderungen per 1. Januar wagte Rolf Weber einen kurzen Blick zurück und erinnerte an die Einführung der Gurtentragepflicht 1981 und dem Rauchverbot in öffentlichen Räumen 2010. Was bei deren Einführung auf grosse Widerstände stiess, ist heute allgemein anerkannt. Mit Blick auf die Geschichte des Seesturms, meinte R. Weber, dürften wir als Menschen für eine Sache einstehen und uns für Dinge einsetzen, an die wir Glauben und die uns wichtig sind. Und wir dürften im Vertrauen auf Gott darauf vertrauen, dass wir den Lebensstürmen zu trotzen vermögen.
Die Kirchgemeindepräsidentin Pat Wackernagel dankte allen Helferinnen und Helftern der Kirchgemeinde, wünschte allen Anwesenden alles Gute zum Neuen Jahr und lud im Namen der Kirchgemeinde zum Neujahrs-Apéro ins Kirchgemeindehaus ein.
Die Musikgesellschaft bedankte sich für den wiederkehrenden Applaus mit zwei Zugaben. Nach dem Radetzky-Marsch war allen klar: es gibt heute keine Zugabe mehr.
Text: Rolf Weber
Bilder: Stefan Raiser
