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Erntedank-Gottesdienst am eidgenössischen Bettag 2026

Erntedank-Gottesdienst am Eidgenössischen Bettag 2026 wussten Sie, dass die Schweizer Nationalhymne - der sogenannte „Schweizerpsalm“ im Kirchengesangbuch ist? Unter der Nummer 519 im Abschnitt „Dank-, Buß- und Bettag“ ist es zu finden. Während der Fussball-Weltmeisterschaft wurde immer ab und zu moniert, die Schweiz habe im Vergleich zu anderen Ländern, eine „langweilige“ Nationalhymne.
Pfr. Rolf Weber erklärte den historischen Hintergrund der Entstehung der Hymne 1841-1843. Es war die Zeit als aus dem Staatenbund der Eidgenossenschaft der Bundesstaat von 1848 wurde. Das vereinende Element der vier Sprachregionen war die Identität als „freie Bergler und Schweizer“, die auf ihrer Alpweide standen und ins freie Schweizerland blickten. Darum jeweils zu Beginn der Strophe die Beschreibung eines Naturphänomens (Morgenrot, Abendglühn, Nebelflor und Sturm).  Hinter all dem anerkennt der Betrachtende und Singende Gottes Gegenwart und Wirkkraft und lädt zum Beten ein.
Die Jodlerinnen und Jodler des Jodlerclubs Winistorf unterstrichen mit den Liedern „E liebe Mönsch“, „Heimatärde“ und „Mis Glück“ diese Heimatverbundenheit. Die Kirche war durch Landfrauen Seeberg mit den Früchten, die die Heimaterde trotz trocknen und heissen Wetters geschenkt hat, dekoriert.
Im Anschluss wurde durch das Apéro-Team vor der Kirche ein reichhaltiges Apéro. Herzlichen Dank allen, die zum Gelingen dieses Bettags beigetragen haben.
Text: Rolf Weber
Fotos: Stefan Raiser



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